Willkommen im Fotoalbum von

HERBERT WERNER

 

 

15. – 19. Juli 2013  -  Schweiz

 

 

 

 

15.7.2013  -  Luzern

 

 

Unsere Rundreise führte uns zunächst nach Luzern, das gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Zentralschweiz.

 

Die Stadt Luzern liegt am nordwestlichen Ende des Vierwaldstättersees, beim Ausfluss der Reuss, der sie Altstadt von der Neustadt trennt.

 

 

 

Eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Kapellbrücke, mit 203 Metern Länge die zweitlängste überdachte Holzbrücke Europas, …

 

 

 

… die bereits 1365 als Teil der Befestigungsanlage errichtet wurde.

 

 

 

Im Giebel der Brücke befanden sich ursprünglich 111 dreieckige Gemälde, die wichtige Szenen der Schweizer Geschichte darstellen.

 

Durch den Brand von 1993 wurden die Brücke und die Gemälde fast völlig zerstört. Schon im Jahre 1994 konnte die Brücke wieder eröffnet werden und einige der ebenfalls restaurierten Gemälde befinden sich wieder im Giebel der Brücke.

 

 

 

Das Ufer der Reuss wird von schönen Bürgerhäusern flankiert, oft werden sie als Hotel genutzt.

 

 

 

Ein 1860 errichtetes Nadelwehr reguliert den Wasserdurchfluss der Reuss und damit den Wasserstand des Sees.

 

 

 

Aus zahlreichen Brunnen fließt kristallklares Trinkwasser und ein Spaziergang durch die Altstadt lohnt sich.

 

 

 

Einer dieser Brunnen befindet sich am Weinmarkt, wo die Luzerner Bürger im Jahre 1332 das Bündnis mit den drei Urkantonen der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Uri, Schwyz und Unterwalden) schlossen.

 

 

 

Ein anderer wurde dem Nürnberger Gänsemännchenbrunnen nachempfunden.

 

 

 

Immer wieder erblickt man auch die gut erhaltene Stadtmauer Luzerns, die im 14. Jahrhundert errichtete 870 Meter langen und 1,5 Meter dicken „Museggmauer“ mit ihren zahlreichen Türmen und …

 

 

… dem ehemaligen Zeughaus, dem „Museggmagazin“.

 

 

 

 

Unser Rundgang führt uns weiter zum Löwendenkmal, das im Gedenken an die am 10.8.1792 beim Tuileriensturm in Paris gefallenen 760 Soldaten der Schweizer Garde errichtet wurde.

 

 

 

Vorbei an alten Fachwerkhäusern führte unser Spaziergang noch …

 

 

 

… zur Hofkirche St. Leodegar, deren zwei Türme mit ihrer Höhe von 69 Metern weithin sichtbar die Stadt überragen.

 

 

 

Figurengruppe auf dem alten Bahnhofsportal.

 

 

 

 

 

16.7.2013  -   Genfer See

 

 

Am nächsten Tag fuhren wird an den Genfer See und machten in Lausanne einen kurzen Zwischenstopp.

 

                                                                                                             

 

Beim Hafen befindet sich eine große Park- bzw. Freizeitanlage …

 

 

 

  mit einem schönem Blick auf den Genfer See.

 

 

 

Ein Brunnen mit 3 Pferdeköpfen erfrischt auch gestresste Touristen und am Ende unseres kleinen Rundganges sahen wir noch …

 

 

 

… das ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert stammende Schloss Ouchy, welches Ende des 19. Jahrhundert renoviert wurde und heute als Schlosshotel genutzt wird.

 

 

 

Unsere Reise führte uns auch in den mondänen Badeort Montreux, der schon im 19. Jahrhundert vom Tourismus entdeckt wurde und sich zu einem der bedeutendsten Touristenziele der Schweiz entwickelte.

 

 

 

Alljährlich findet hier das Montreux Jazz Festival statt und dementsprechend künstlerisch gestaltet ist auch die insgesamt 7 Kilometer lange Uferpromenade an der „Schweizer Riviera“.

 

 

Oberhalb der Uferpromenade können wir das Grand Hotel erkennen.

 

 

 

 

Durch das milde Klima gedeihen hier auch exotische Pflanzen und der Blick auf den See und die gegenüberliegenden Berge ist atemberaubend.

 

 

 

 

Von Montreux bestiegen wir den „Train du Chocolat“, der uns über die Berge nördlich von Montreux nach Gruyères und Broc und wieder zurück bringen sollte.

 

 

 

 

Steil schlängelt sich die Bergbahn den Hang hinauf und schon bald hat man einen schönen Blick hinunter auf Montreux und auf den Genfer See .

 

 

 

 

An der Strecke besuchten wir das auf 810 Meter liegende historische Städtchen Gruyères, ….

 

 

 

 

… das sich bis heute seinen mittelalterlichen Reiz erhalten hat.

 

 

 

 

Überragt wird der Ort von einem in 13. Jahrhundert erbauten, prachtvoll erhaltenen Schloss, welches bis 1544 von den Grafen von Gruyères bewohnt wurde.

 

Nach dessen Bankrott übernahmen die Städte Freiburg und Bern die Grafschaft und 1938 richtete die Stadt Freiburg im Schloss ein Museum ein.

 

 

 

    

 

Einige Fensterscheiben sind mit dem Wappen der Grafen von Gruyères versehen, einem Kranich (französisch „Grue“) und im „Saal der phantastischen Kunst“ kann man Werke von verschiedenen Künstlern bewundern.

 

 

 

Der französische Garten der Schlosses von Gruyères.

 

 

 

 

 

17.7.2013 -  Brienzer See und Brienzer Rothorn

 

 

 

Am folgenden Tag fuhren wir von Interlaken mit der MS Lötschberg …

 

 

 

 über den Brienzer See nach Brienz.

 

 

Hier beginnt die 7,6 km lange Zahnradbahn auf das Brienzer Rothorn. Die Bahn wurde 1891/92 errichtet und überwindet bei einer Steigung von maximal 25 % eine Höhendifferenz von 1.678 Meter.

 

 

 

Sie führt zunächst durch den Ort Brienz, dann durch dichten Wald und später …

 

 

 

 

…über Almen auf die in 2.244 m liegende Station Rothorn.

 

 

Die Fahrt dauert rund 1 Stunde, die max. Geschwindigkeit des Zuges beträgt 9 km/h.

 

Immer wieder gibt es auch felsige Passage und stets hat man einen herrlichen Ausblick auf den See und die umliegenden Berge.

 

 

 

 

Unser Zug wurde von einer Dampflok den Berg hinauf geschoben (5).

 

 

Oben angekommen war es dann nur noch ein 15 Minuten dauernder Aufstieg auf den 2.350 m hohen Gipfel des Brienzer Rothorns.

 

 

 

 

Üppig blühende Almwiesen säumten den Weg und die Trasse der Zahnradbahn (6).

 

 

 

  

 

Oben kann man auch noch einen Blick auf die hier lebenden Steinböcke erhaschen (7), …

 

 

 

… ehe uns die Bahn wieder zurück ins Tal bringt (8).

 

 

 

 

 

 

18,7,21013 -  Jungfraubahn

 

 

Zum Höhepunkt unserer Reise zählte fraglos die Fahrt mit der Jungfraubahn von Interlaken über Wengen hinauf zur Kleinen Scheidegg und weiter durch den Eiger auf das 3454 m hohe Jungfraujoch.

 

 

 

Zunächst bringt uns die Bahn von Interlaken in das auf 796 m liegende Lauterbrunnen, welches im gleichnamigen Tal an der Weißen Lütschine liegt.

 

Hier steigen wir in die Wengeralpbahn um, eine 1893 erbaute Zahnradbahn, die uns die mehr als 19 km lange Strecke auf die Kleine Scheidegg in 2.061 m Seehöhe.

 

 

 

Auf der Fahrt hat man herrliche Ausblicke ins Lauterbrunnental.

 

 

 

Später schauen wir hinunter auf Wengen (3) und ,,,

 

 

 

… weiter oben auf die Jungfrau …

 

 

 

… und die Eiger Nordwand.

 

 

 

 

Auf der Kleinen Scheidegg heißt es nochmals umsteigen.

 

 

Hier beginnt die fantastische Jungfraubahn, die vom 2.061 m hohen Kleinen Scheidegg zur 3.454 m hohen Bergstation auf dem Jungfraujoch führt.

 

Mehr als 7 der insgesamt 9,34 km langen Strecke führen in Tunnel durch den Fels der Eiger und des Mönch.

 

 

 

 

Mit dem Bau wurde 1896 begonnen und schon im Jahr 1898 konnte man bis zur Station Eigergletscher fahren.

 

Erst 1903 wurde die Strecke bis zur Station Eigerwand eröffnet, wo ein Stollen von der Bahnstrecke bis zur Eiger Nordwand führt.

 

 

 

 

Die Aussicht von dort lässt erahnen, welche Schwierigkeiten die Kletterer in dieser berüchtigten Wand meistern müssen.

 

Bereits wei Jahre später, am 25. Juli 1905, konnte die Strecke bis zur Haltestelle Eismeer auf 3.160 m, …

 

 

 

… mit einer wunderbaren Aussicht über die Gletscherwelt eröffnet werden.

 

 

 

 

Am 1.8.1912 wurde dann endlich die Endstation in 3.454 m Höhe eröffnet, der bis heute der höchstgelegene Bahnhof Europas ist.

 

 

 

In den Jahren seither wurden an Jungfraujoch immer mehr Attraktionen für die Touristen geschaffen und so kann man heute im Inneren des Berges zahlreiche Attraktionen, wie z.B. den aus dem Gletschereis geschnittenen Eispalast bewundern.

 

 

 

 

Über einen Schnellaufzug erreichen wir die Sphinx-Terrasse in 3.571 m Höhe, von der man an schönen Tagen einen herrlichen Ausblick über die Schweizer Alpen- und Gletscherwelt genießen kann.

 

Wir hatten leider Nebel und starken Wind bei ca. 0 Grad und so  verzogen wir uns bald wieder ins Innere des Berges.

 

 

 

 

Due Eiger – Nordwand.

 

 

 

Dann fuhren wir wieder zurück zur Kleinen Scheidegg, von wo wir noch einmal die beeindruckende Eiger Nordwand bewundern konnten.

 

 

 

 

Schließlich fuhren wir mit der Zahnradbahn nach Grindelwald und von dort wieder zurück nach Interlaken.

 

 

 

 

 

 

ZURÜCK ZU INHALTSVERZEICHNIS